Podcasting und die Medienrevolution
Warum ist gerade daraus noch kein Hype, wie z.B. bei Twitter, entstanden? Stehen wir noch am Anfang oder kurz vor dem Durchbruch? Welche Vorteile liegen klar auf der Hand – welche nicht?
Aus dem Hause Blogcasting kommt ein weiterer interessanter Video Podcast, welcher zum Thema “Podcasts und die halbe Medienrevolution” berichtet. Hierzu befragt Georg Schneider auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise drei Podcast Experten, warum aus der Revolution der traditionellen Medienkanäle (noch) nichts geworden ist.
Doris Hammerschmidt, Moderatorin und Radiosprecherin (tonjuwelen.de), gibt an, dass die Podcast Hörer eine “schöne, kleine, klare Zielgruppe” sind. Man kann genau “festlegen, wen ich erreichen will” und es ist das “optimale Produkt für die Zielgruppe ohne Streuverluste”.
Klaus Eck, welcher sich als PR-Blogger und Kommunikationsberater (pr-blogger.de) einen Namen machte, sagt, dass für Podcasting eine gewisse Medienkompetenz vorhanden sein muß und “Unternehmen tun sich schwer damit”. Zwar liegt hier eine geringere Reichweite vor, allerdings kann das “Podcasting als wunderbare Ergänzung für alle Werbeaktivitäten” dienen. Die Zielgruppe Radio-Hörer wird damit erweitert.
Anderers hingegen spricht Alexander Köllner und Videopodcaster auf ifranz.tv von persönlichen Erfahrungen: “Je mehr man macht, desto weniger Aufrufe”. Soll heißen, dass ein gut gemachter Podcast oder Videocast pro Woche mehr bringt als 2-3 schnelle Produktionen.
Dass Podcasting noch kein Massenmedium ist, liegt laut Einschätzung der Experten an den technischen Hürden (Produktion, Abonnieren eines RSS-Feed) und der allgemeinen fehlenden Akzeptanz.
Das Video wird von FRESHZWEINULL bereitgestellt unter: www.freshzweinull.de
bzw. www.georgschneider.com
Fotoquelle: Screen Videocast Blogcasting – georgschneider.com
