Chumby One und Podcasts hören
Das kleine Spielzeug, viele nennen es Radiowecker 2.0, „Widget Ball“ oder Mini-Computer, mit dem Namen Chumby ist nun auch in Deutschland erhältlich. Das Gadget eignet sich definitiv nicht nur ausschließlich zum Abspielen der eigenen Lieblingsmusik.
Etwas mehr als ein Radiowecker
Der Chumby ist ein Embedded Computer, welcher in einem eigenwillig gestalteten Plastikgehäuse daher kommt. Die erste Version kam 2007 in den USA auf den Markt und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Nun erweitert Chumby Industries sein Sortiment um den Chumby One. Er hat einige Design-Änderungen bekommen, arbeitet aber prinzipiell wie sein Vorgänger.
Alternative WLAN-Stationen:
Das Geheimnis seines Erfolgs scheint wohl die relativ simple Technik und der einfache Zugang zur verwendeten Software zu sein. Der Chumby kann verschiedene Apps bzw. Widgets laden und empfängt seine Daten über das WLAN. Er versorgt damit seinen Besitzer z.B. News aus Facebook, MySpace, YouTube, RSS-Feeds, Wetter und und und.
Podcasts hören
Es gibt fast jede beliebige Web 2.0 Anwendung für ihn, sodass der Bereich Podcasting auch nicht zu kurz kommt. Auf der Seite chumby.com werden einige Möglichkeiten vorgestellt, einzelne Podcast-Beiträge mit dem Chumby abzuspielen:
- New York Times Podcast (www.chumby.com/pages/cp_nyt)
- CBS Podcast (www.chumby.com/pages/cp_cbs)
- Mediafly Podcast (www.chumby.com/pages/cp_mediafly)
Technische Daten Cumby und Fazit

Chumby One - der kleine "Wunderkasten"
Der Chumby One kommt mit einem 454 MHz ARM-Prozessor und 64 MB SDRAM Arbeitsspeicher. Er besitzt ein Touchscreen mit einer 320×240 Pixel Auflösung. Für den richtigen Sound müssen die 2W Mono Lautsprecher herhalten. Für Radio aus dem internen FM-Tuner und Internet-Streams ist das ausreichend. Zum Anschluss von externen Geräten findet sich ein USB 2.0 Anschluss auf der Rückseite des Geräts. Als Betriebssystem wurde das quelloffene Linux verwendet. Die einzelnen Widgets (Apps) basieren auf Adobe Flash. Für den Download ist eine kostenlose Anmeldung auch chumby.com notwendig. Darüber lassen sich später auch die Apps kostenlos herunterladen.
Das Gerät ist seit einigen Monaten auch in Deutschland zu haben und kostet knapp 120 Euro (Chumby One) bzw. 150 Euro (Chumby Classic) plus Versandkosten. Vertrieben wird er von Centarea Deutschland.
Fazit Chumby One: Einziger Wermutstropfen ist, dass sehr viele Programme nur in englischer Sprache verfügbar sind. Ebenso wie für das Thema Podcasting. Ob und wie stark sich nach dem Verkaufsstart in Deutschland hierbei etwas ändert, bleibt offen und spannend. Schließlich hat der kleine „Kasten“ ordentlich Potential.
Fotoquelle: Chumby One (Chumby.com)
