Aus Cubase Essentials wird Cubase Elements

Für einfache Podcastproduktionen lohnte sich die Vollversion von Cubase nicht – zu teuer und zu komplex. Doch mit der abgespeckten Version „Cubase Essentials“ bekam man für wenig Geld ein gut zu bedienendes Aufnahmestudio. Die Version 5 gab es bereits ab 139 Euro. Die Firma Steinberg kündigt nun ihren „Cubase Essentials“-Nachfolger „Cubase Elements“ in der 6. Version an.

Klick, klick – Cubase Essentials macht auch Podcasts

Auf der Musikmesse in Frankfurt gibt es immer ein Menge zu sehen und zu hören – zahlreiche Stände von renommierten Firmen und kleineren Ausstellern. Nicht nur für Musiker und Produzenten lohnt sich der Weg zur Messe. Auch Podcaster erleben eine enorme Auswahl an Technik-Highlights wie beispielsweise die neuesten Mikrofone oder die aktuellste Audiobearbeitungssoftware.

Doch wie erstellt man nun einen Podcast mit Cubase? Mit wenigen Mausklicks können Audiosignale, über den Mirkofoneingang, aufgenommen werden. Eine Nachbearbeitung oder das Hinzufügen von Effekten mittels VST-Plugins ist zügig erledigt. Mehrere Spuren an Audio- oder Midi-Material werden per Drag and Drop in die Projektdatei hinzugefügt. Das fertige Werk kann direkt aus „Cubase Essentials“ als MP3- oder WAV-Datei gespeichert und anschließend als Podcast ins Internet gestellt werden. Das klingt einfach und ist es auch! Aus diesem Grund gibt es viele Nutzer, die „Cubase Essentials“ anderen Programmen für das Podcastproduzieren vorziehen.

Cubase Elements – ab Mai erhältlich

Laut dem Pressebericht von Steinberg soll die neue Version „Cubase Elements 6“ ab Ende Mai für rund 100 Euro erhältlich sein. Das gilt als Einstiegspreis für die Box- und Download-Version. Damit bringt Steinberg den offiziellen Nachfolger mit seiner neuen Audio-Engine für den schmalen Geldbeutel.

Die wohl größten Vorteile von „Cubase Elements 6“ sind die aktuellsten Versionen der hauseigenen VST-Plugins (HALion Sonic SE, Prologue und Groove Agent), die Kompatibilität zu anderen Cubase-Produkten der 6. Generation und das Look & Feel von Cubase 6. Schaut man sich allerdings die Vergleichstabelle an, wird jedem klar an welchen Stellen Steinberg massiv gekürzt hat. Aus diesem Grund hat „Cubase Essential 5“ immer noch seine Daseinsberechtigung und ist ideal für den Hobbymusiker oder Podcaster. Ein Upgrade auf Version 6 ist nicht zwingend notwendig.

Vergleich Essentials und Elements

 
Daten Cubase Essential 5 Cubase Elements 6
Vergügbarkeit ja erhältlich ab Mai 2011
Anzahl Audiospuren 64 48
Anzahl MIDI-Spuren unbegrenzt 64
Anzahl Instrumentenspuren unbegrenzt 24
Physikalische Ein-/Ausgänge 32 24
Gruppen-Kanäle 256 16
FX Send-Kanäle 8 8
FX Return-Kanäle 8 8
VST Audio-Effekt Insert Slots 16 8
MIDI-Effekt Insert Slots 4 0
VST-Instrument Slots 16 16
Anzahl Mixer Ansichten 1 1
Anzahl der enthaltenen MIDI Effekt-PlugIns 18 0
Anzahl der enthaltenen Audio Effekt-PlugIns 33 33
Anzahl der enthaltenen VST Instrumente 2 3
Anzahl der enthaltenen Instrumenten-Sounds 706 568
Gedruckter Quick Start Guide ja nein

 

Foto: Steinberg „Cubase Elements 6“