11 praktische Apps für Mac OS

Schön so ein Mac. Er sieht nicht nur toll aus, sondern lässt sich auch ganz intuitiv bedienen. Jedenfalls stellen das einige Nutzer fest, die vorher an einem PC gearbeitet haben. Doch was für Programme bzw. Apps sollte man sich installieren? Gerade im Mac-Universum gibt es deutlich weniger Freeware als unter Windows. Denn beim Apple-Betriebssystem sind viele Programme nicht einfach nur Nice-To-Have, sondern kosten Geld. Eine gute Handvoll an nützlichen Tools soll in diesem Beitrag einmal vorgestellt werden. Also ideal für jeden, der seinen Mac mit kostenloser Software bereichern möchte.

11 praktische Apps für Mac OS
11 praktische Apps für Mac OS

Evernote

Möchte man Dateien, Bookmarks, Fotos und Notizen an einem zentralen Ort speichern, geht das heutzutage mit der Cloud-Technologie ohne große Probleme. „Evernote“ besteht aus zwei Teilen. Das Stand-Alone-Programm bietet einen Datei-Manager. Neue Objekte können per Drag-and-Drop hochgeladen werden. Der zweite Teil ist ein Add-On und nistet sich im Browser ein. Damit ist es möglich, Lesezeichen und sogar ganze Webseiten mit einem Klick zu sichern.

LionDesigner

Das neue Betriebssystem „Lion“ von Apple, hat einige Features vom iOS übernommen. So verspielt war das Mac OS noch nie. Mit dem Tool „LionDesigner“ kann man Icons vom Launchpad oder die Hintergründe vom Dashboard/Mission Control nach Belieben ändern. Über den „More Features“-Button lassen sich die Bibliothek und die Arbeitsplatz-Icons ein- bzw. ausblenden.

TextWrangler

Wem der normale Texteditor nicht reicht, ist mit „Text Wrangler“ ideal aufgehoben. Das Programm ist etwas komplexer und kann zum Editieren von Quellcode, etwa HTML-/CSS- oder PHP-Dateien verwendet werden. Weitere Funktionen sind Syntax-Highlighting, Zeilennummerierung und der integrierte FTP-Client.

Skitch

Früher war’s der Horror für jeden Mac-Neuling: Wie mache ich einen Screenshot? „Skitch“ hilft hier enorm. Das kleine Programm bietet sogar die Möglichkeit verschiedene Notizen anzubringen. Mit dem Stift-, Text- oder Markierungswerkzeug lassen sich wichtige Infos und Beschreibungen im Screenshot festhalten. „Skitch“ arbeitet auch direkt mit der integrierten Webcam zusammen. Anschließend kann das Foto per E-Mail versendet oder als Datei abgespeichert werden.

WakeOnLan

„WakeOnLan“ ist ein kleiner Helferlein, um Computer aus dem Standby-Modus zu holen. Das Programm zeigt alle verfügbaren Macs im lokalen Netzwerk an. Ein Klick auf den entsprechenden Eintrag, lässt den Computer aufwachen. Ein großer Vorteil: „WakeOnLan“ klappt auch mit Windows-PC und Linux-Computer.

Libre Office

Spätestens seit der „Open Office“-Welle vor 5 Jahren ist das gute alte „Microsoft Office“ obsolet. „Libre Office“ macht auf dem Mac eine gute Figur. Es läuft schnell und stabil und kann alle Aufgaben des Büroalltags abdecken. Als Formate können die bekannten Office-Dateiendungen, wie beispielsweise doc, xls und ppt, importiert und abgespeichert werden.

Xee

Ein leichtgewichtiges Bildbetrachtungsprogramm gesucht? „Xee“ ist perfekt einsetzbar als schneller Viewer für Bilder und Fotos. Das beste daran: nicht nur die Formate JPG, GIF, BMP und PNG werden unterstützt, sondern auch ICO, PSD und RAW. Eine gute Alternative zu iPhoto.

TileWindowsLite

Von Windows 7 kennt man diesen Fenstereffekt. Zieht man mit der Maus ein Fenster an den linken oder rechten Rand, rastet es ein und verdeckt nur noch die Hälfte des Bildschirms. Das Tool „TileWindowsLite“ macht das gleiche unter Mac OS. Damit lassen sich Fenster per Shortkey übersichtlich nach links oder rechts legen. Auch eine Fullscreen-Option gibt es. Das ist äußerst praktisch für Nutzer mit vielen offenen Anwendungen.

Nag

Tick, tack, tick, tack. „Nag“ ist eine Stoppuhr. Mit fünf Tasten ausgestattet, lassen sich Zeitintervalle von einer Stunde, 30 Minuten, 10 Minuten, 5 Minuten und 2 Minuten. Zudem kann die Weckzeit über Plus- und Minus-Buttons im Minutentakt justiert werden. Einfach nur praktisch.

VLC Player

Und noch eine Alternative. Diesmal aber zum QuickTime-Player. Denn der liest dummerweise von Haus aus nicht alle Formate. Wenn man nicht mit diversen Codecs hantieren möchte, lohnt ein Blick auf den kostenlosen „VLC Player“. Einmal installiert, spielt er jedes gängige Videoformat ab.

Burn

Das Brennprogramm „Burn“ ist Open-Source und kann deutlich mehr bieten als die Grundausstattung von OS X. Doch dabei ist es genauso unkompliziert und intuitiv zu bedienen. „Burn“ bruzelt Dateien als Audio, Video, Daten auf CD oder DVD und unterscheidet die Formate Mac (HFS+), PC Joliet, DVD, Hybrid (Mac und PC). Simpler geht’s nicht.

Foto: Nolte Lourens (Fotolia.com)